Richtig heizen – Energie sparen – Heizkosten sparen

2. Dezember 2009

in Energie sparen

Die Energiekosten steigen stetig und vor allem der Ölpreis ist zurzeit so hoch wie nie zuvor.Heizkosten sparen

Der größte Energieverbraucher im Haushalt ist mit ca. dreiviertel des gesamten Verbrauches definitiv die Heizung. Darum sollte man beim Energie sparen auch genau an diesem Punkt ansetzen.

Wie effizient ist Ihre Heizanlage?

Eine große Rolle beim Energieverbrauch spielt natürlich die vorhandene Heizanlage und die Wärmedämmung Ihres Hauses. Je moderner die Anlage und die Dämmung, desto niedriger der Verbrauch.

Heizungsanlagen, die schon lange in Betrieb sind, arbeiten meist nur noch mit sehr geringer Effizienz und die benötigte Energie, um die Heizleistung gleich bleibend zu halten, steigt mit der Zeit immer weiter an.

Ein Richtwert ist ein Zeitraum von ca. 15 bis 20 Jahren, nach denen eine Heizungsanlage erneuert werden sollte. Mit dem Einbau einer neuen Anlage können jährlich im Schnitt bis zu 500 Euro an Heizkosten eingespart werden.

Da allerdings die Modernisierung der Heizanlage und die nachträgliche Wärmedämmung ein großer Kostenfaktor sind und nicht jeder sie ohne Probleme umsetzen kann, gibt es darüber hinaus eine ganze Menge Möglichkeiten, auch mit älteren Heizungen durch richtiges Heizverhalten Energie zu sparen. Z.B. eine Heizungsoptimierung kann helfen, die Heizkosten zu senken.

Geld sparen durch Anbieterwechsel

Gasheizung 150x150 Richtig heizen   Energie sparen   Heizkosten sparenNeben diesen Tipps lohnt es sich auch grundsätzlich, auf die Preise Ihres Energieversorgers zu achten und sie mit denen anderer Anbieter zu vergleichen, denn auch so kann – egal ob bei Heizöl, Erdgas oder Pellets – ein nicht unerheblicher Teil der Energiekosten eingespart werden. Sie finden auf diesen Seiten billige Gasanbieter genauso wie auch die Angebote billiger Stromanbieter.

In vielen Haushalten ist grundsätzlich die Raumtemperatur zu hoch, da sie sich oft, vor allem bei älteren Anlagen, nicht genau regulieren lässt.
Eine für die Atemwege optimale Raumtemperatur liegt bei 18°, wohingegen wir dazu tendieren, die Raumtemperatur im Bereich von 22° bis 23° Wohlfühltemperatur zu halten. Insbesondere in Räumen, in denen man sich länger sitzend aufhält, wird gerne einmal das Thermostat weiter aufgedreht. Achten Sie darauf, die Temperatur Ihren Gewohnheiten anzupassen: In Räumen, in denen man sich nicht lange aufhält oder in denen man meist in Bewegung ist, reicht eine deutlich niedrigere Raumtemperatur völlig aus.

Und da bereits eine Absenkung der Temperatur um ein Grad ca. 6% der Energiekosten einspart, sollte man ab und an dazu übergehen, etwas kühlere Temperaturen durch die passende Kleidung auszugleichen.

Neben der Regulierung der Temperatur ist das richtige Lüften ebenfalls ein wichtiger Faktor. Falsch ist es, aus Sparsamkeit die Fenster dauerhaft geschlossen zu halten, da Frischluft zum Wohlbefinden beiträgt und zum Ausgleich der trockeneren Heizungsluft wichtig ist.
Allerdings geht durch falsches Lüften, wie zum Beispiel bei dauerhaft gekippten Fenstern, bis zu 50% der Heizenergie verloren. Richtig ist, mehrfach am Tag ca. 5 – 10 Minuten stoßzulüften und dann die Fenster wieder geschlossen zu halten. So wird die Raumluft komplett ausgetauscht und es geht trotzdem nur ein Minimum an Energie verloren.
Außerdem sollten Sie darauf achten, nach Tätigkeiten, die die Luftfeuchtigkeit erhöhen, wie z.B. duschen oder auch kochen, zu lüften, da feuchte Luft einen höheren Energieaufwand benötigt, um sich zu erwärmen.
Zusätzlich minimieren Sie so die Gefahr von Schimmelbildung – gerade im Bad.

Ausführliche Infos zum Gasanbieterwechsel mit Vergleichsrechner findet man hier: http://www.preischecker.de/gasvergleich/

Hoher Energieverbrauch durch undichte Fenster

Viel Energie geht auch durch veraltete oder undichte Fenster verloren. Überprüfen Sie regelmäßig die Dichtungen Ihrer Fenster und tauschen Sie diese ggf. aus. Sinnvoll beim Energie sparen ist es, über Nacht Rollläden und Vorhänge zu schließen, damit nur wenig Energie über Nacht über die Fenster verloren geht und die Raumtemperatur nicht zu weit absinkt.

Wichtig ist ebenfalls, vorhandene Heizkörper nicht zuzustellen und darauf zu achten, dass die Luft darum zirkulieren kann. Außerdem sollten auch die Thermostate nicht von Vorhängen verdeckt sein, da dadurch eine genaue Temperaturregelung verhindert werden kann.

Wenn Sie zur kalten Jahreszeit einen Urlaub planen, sollten Sie unbedingt daran denken, vor der Abreise die Heizung auf Frostschutztemperatur abzusenken bzw. bei modernen Anlagen, die programmierbar sind, die Heiztemperatur für die Dauer der Abwesenheit abzusenken.

Wenn Ihr Warmwasser über die Heizung erwärmt wird, achten Sie darauf, eine Höchsttemperatur von 60° einzustellen. Diese reicht vollkommen aus und spart ebenfalls eine Menge Energie im Gegensatz zu höheren Wassertemperaturen.

Im Internet gibt es viele Möglichkeiten, Heizkosten mit Hilfe von Tarifrechnern zu ermitteln und Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen.

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