Richtige Ernährung Ihres Hundes

13. April 2010

in Haustiere

Nicht nur wir Menschen sollten auf eine richtige und bewusste Ernährung achten. Auch für Ihren Vierbeiner ist eine gesunde Ernährung wichtig.

Hier erfahren Sie, welche Folgen eine falsche Fütterung haben kann und was Sie Ihrem Hund zuliebe beachten sollten.

Welche Fütterungsart ist die richtige?

Grundsätzlich unterscheiden Experten zwei Arten der Fütterung: Die mengenkontrollierte Fütterung und das Fressen nach belieben.

Bei der ersten Art, also der mengenkontrollierten Fütterung, wird dem Hund nur zu bestimmten Zeiten Futter zur Verfügung gestellt. Dies geschieht bei erwachsenen Hunden je nach Alter und Größe ca. 1 – 2 mal täglich und bei Welpen und heranwachsenden Hunden in kleineren Portionen 3 – 5 mal am Tag.

Die Vorteile bei dieser Art der Fütterung liegen darin, dass der Hundebesitzer kontrollieren kann, ob der Hund ausreichend Futter zu sich nimmt und Veränderungen im Fressverhalten, beispielsweise durch Krankheiten, direkt bemerkt und darauf eingehen kann. Außerdem kann auf diese Art und Weise eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Nährstoffen gewährleistet werden.
Nachteil dabei ist  ein höherer Zeit- und Arbeitsaufwand.

Beim Fressen nach belieben steht dem Hund ständig Futter zur Verfügung und er kann selbst entscheiden, wann und wieviel er fressen möchte.

Ein Vorteil dabei ist die Tatsache, dass sich der Zeitaufwand für den Besitzer minimiert. Außerdem wird so, vor allem bei der Haltung mehrerer Hunde, gewährleistet, dass auch die Schwächeren Tiere im Normalfall mit ausreichend Futter versorgt sind.
Allerdings gibt es auch entscheidende Nachteile. So ist beispielsweise die Gefahr deutlich größer, dass Futter verdirbt. Außerdem fällt es hierbei meist zu spät auf, wenn einzelne Tiere nicht mehr oder zu wenig fressen. Zusätzlich steigt die Gefahr von Adipositas, da viele Tiere zu oft oder zu große Mengen fressen und dadurch schnell fettleibig werden können.

Welches Futter eignet sich für meinen Hund?

Grundsätzlich gilt erst einmal, dass es für die Nährstoffversorgung keinen Unterschied macht, ob Sie Nass- oder Trockenfutter verfüttern. Qualitativ hochwertige Futtermittel sind in beiden Fällen so abgestimmt, dass der Hund optimal versorgt ist. Bei Trockenfutter besteht höchstens die Möglichkeit, dass der Wasser bedarf des Hundes steigt. Es kann, je nach Geschmack des Hundes, auch gleich mit Wasser vermischt gefüttert werden.

Wichtig ist, dass Sie die Anweisungen des Futterherstellers zur Futtermenge beachten. Dabei sollten Sie allerdings Ihren Hund beobachten und die Menge je nach Vitalität und Bewegung des Hundes geringfügig variieren.

Welpen haben im Gegensatz zu ausgewachsenen Hunden einen deutlich höheren Kalorienbedarf, da Sie eine große Menge an Energie für Wachstum und Spiel benötigen. Und auch kleinere Hunderassen haben, gerechnet pro kg Körpergewicht, einen höheren Umsatz als größere. Diese Angaben sind allerdings in erster Linie dann besonders wichtig, wenn Sie das Futter für Ihren Hund selbst herstellen und kein fertiges Futter verwenden. Bei Fertigprodukten ist die Zusammensetzung bereits passend abgestimmt.

Haben Sie ein Futtermittel gefunden, das Ihr Hund problemlos frisst, sollten Sie dabei bleiben und auf einen ständigen Wechsel des Produktes verzichten, da eine solche Umstellung meist für den Hund eher unangenehm ist und oft mit Verdauungsproblemen einhergeht. Ist doch aus zwingenden Gründen ein Wechsel erforderlich, so sollte dieser langsam vollzogen werden und das alte Futter nach und nach durch das neue ersetzt werden.

Grundsätzlich sollten Sie ein paar Regeln beachten, um das Fressen für Ihren Hund angenehm und stressfrei zu gestalten:

  • Stören Sie Ihren Hund nicht, während er frisst.
  • Wählen Sie für den Fress- und Wassernapf einen ruhigen und ungestörten Standort aus
  • Denken Sie daran, dass auch Belohnungen zwischendurch mit zum Futter zählen und in die tägliche Futtermenge mit eingerechnet werden sollten
  • Wiegen Sie Ihren Hund in regelmäßigen Abständen, um eine zu große Gewichtszunahme rechtzeitig zu bemerken und ihr vorzubeugen.

Wenn Sie bisher nicht das passende Futter für Ihren Hund gefunden haben oder sich noch unsicher sind, womit Ihr Liebling optimal versorgt ist, dann nutzen Sie doch das Angebot vieler Hersteller und fordern Sie kostenlose Hundefutter Produktproben an. So können Sie sich selbst ein Bild über die Qualität machen und ggf. testen, ob Ihr Hund das Futter mag.

Comments on this entry are closed.

Previous post:

Next post: