Die Geschichte des Parfums

1. Februar 2010

in Pflegeprodukte, kostenloses

parfum proben kostenlosDie Geschichte des Parfums beginnt bereits in den antiken Hochkulturen. Sowohl im alten Ägypten, als auch in Griechenland und Indien wurden Düfte zu vielen Gelegenheiten eingesetzt. Damals natürlich noch nicht in der Form, wie wir das Parfum heute kennen.

In Ägypten wurden die Düfte aus Blumen, Harzen und anderen stark duftenden Materialien erzeugt.
Eingesetzt wurden sie damals in erster Linie zu Ehren der Götter oder auch als Grabbeigabe für die Verstorbenen. Später wurden die Duftstoffe, die ursprünglich den Göttern vorbehalten waren, dann auch allgemein zur Parfümierung genutzt.

Damals stellten vornehmlich Priester die begehrten Duftstoffe her. Zu diesem Zeitpunkt wurde wohl der Grundstock für die Entwicklung von Kosmetika und Parfums gelegt.

Auch in Indien, das schon in der Antike durch sein Klima reich an Rohstoffen zur Herstellung duftender Substanzen war, wurden schon sehr früh Techniken entwickelt, die es möglich machten, aus Pflanzenbestandteilen duftende Essenzen zu gewinnen und später Salben zu gewinnen, die zur Pflege und Reinigung des Körpers dienten.

Das Parfüm kam als Geschenk zu uns

Unsere Kultur kam erst zur Zeit der Kreuzzüge mit dem Parfum und parfümierten Produkten in Kontakt, als Kreuzfahrer diese aus dem Orient als Geschenke mitbrachten. Bis zu diesem Zeitpunkt kannte man hierzulande nur sehr einfache Rezepturen zur Herstellung von Düften.

Etwa im 15. Jahrhundert hört man zum ersten Mal von der Herstellung ätherischer Öle, da zu diesem Zeitpunkt die Techniken zur Destillation von Substanzen so weit fortgeschritten war, dass man solche Öle produzieren konnte.

Im 17. Jahrhundert dann unterscheidet man zwischen dem Parfum, das dem Adel vorbehalten ist und jenem, welches für die einfachen Bürger ausreichend ist. Zweiteres sollte nicht dazu dienen, einen ästhetischen Effekt zu erzielen, sondern allein dazu, schlechte Gerüche zu unterdrücken und „die Luft zu desinfizieren“.
Zu dieser Zeit erlebte das Parfum in Frankreich, insbesondere in Paris seine Hochzeit. Besonders bei den Damen bei Hofe war es im Wettbewerb um die Gunst der Adligen ein beliebtes Mittel. So kam es auch, dass der Handel damit mehr und mehr aufblühte.

Zu dieser Zeit ging man mit dem Duftwasser noch sehr verschwenderisch um und erst im 18. Jahrhundert, als Körperhygiene immer wichtiger und gleichzeitig schlechte Gerüche weniger wurden, ging man dazu über, Parfum nur noch in kleineren Mengen aufzusprühen.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden im Zuge der Forschung auch die Herstellung von Parfum und die Gewinnung von Duftstoffen weiterentwickelt und perfektioniert.

Heute gibt es weltweit etwa 500 ausgebildete Parfumeure, von denen 40 in Deutschland ansässig sind. Allerdings gibt es hier keine Möglichkeit zur Ausbildung in diesem Beruf. Vielmehr muss man sich zu diesem Zweck noch immer nach Frankreich, genauer gesagt nach Grasse, begeben, wo noch heute die hochwertigsten Parfums kreiert und hergestellt werden und man eine neun Monate dauernde Ausbildung zum Parfumeur absolvieren kann.

Bestandteile von Parfums

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Neben ätherischen Ölen ist der Hauptbestandteil eines Parfums reiner Alkohol. Man unterscheidet verschiedene Konzentrationen von Duftstoffen:

Eau de Cologne (3 bis 5 %)
Eau de Toilette (6 bis 9 %)
Eau de Parfum (10 bis 14 %)
Extrait Parfum (15 bis 40 %)

Parfums gibt es heute in den unterschiedlichsten Preislagen. Von der günstigen Drogerievariante bis hin zum sehr teuren Nobelparfum ist alles möglich.
Allerdings ist es gar nicht so leicht, das passende Parfum zu finden. Man sollte auf keinen Fall rein nach dem Geruch gehen, der sich auf einem Teststreifen aus Papier entfaltet, denn ein Parfum wirkt bei jedem Menschen anders, da sich sein voller Geruch erst auf der Haut entfaltet.

Es sollte immer auf gut durchblutete Körperstellen aufgesprüht werden, wie beispielsweise das Handgelenk, den Hals oder auch hinterm Ohr.

Kostenlose Parfumproben

Wenn Sie nun auf der Suche nach einem passenden Duft sind und keine Lust haben, Stunden in einer Parfümerie zu verbringen, in der man im Normalfall nach dem 3. Duft sowieso kaum noch einen Unterschied riecht, dann versuchen Sie es doch mit kostenlosen Parfümproben. Sie erhalten Sie teilweise bei Ihrem Einkauf in Parfümerien und Drogeriemärkten, aber oft auch online als gratis Beigabe zu einer Bestellung oder direkt auf der Seite eines Parfumherstellers.
So können Sie verschiedene Düfte ganz in Ruhe testen und haben nebenher den Vorteil, immer eine Auswahl verschiedener Düfte zur Hand zu haben.

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